Hallo,
ich bin Antje.

Vom Master of Desaster
zum Master of Creative Consulting

Ich bin ein fantasiebegabter Mensch mit einem sprudelnden Quell von Ideen - das zeigte sich schon in meiner Kindheit. Ich löste Probleme stets mit Herzblut und scheute dabei keinerlei Einsatz. So nahm ich einmal den Rubics Magic Würfel meines Vaters und klebte die einzelnen Farbplättchen in passende Farbflächen zusammen, um ihm eine Freude zu machen.
Prompt zeigte sich zum Ersten mal mein Lebensthema: die guten von den schlechten Ideen unterscheiden zu lernen. Wie bedeutend das ist, konnte ich damals nur erahnen, lange noch nicht wissen. Doch der innere Drang meinen Ideenreichtum dafür einzusetzen, Lösungen zu finden, hat mich nie wieder verlassen. Und so stand mein Wunsch, kreativ zu arbeiten schon früh fest.

Ist Kreativität nichts wert?

In meiner Familie traf das auf wenig Gegenliebe. Wie sollte es mir gelingen, mich mit meinen Ideen durchzusetzen wenn die manchmal gar nicht gut waren? Zudem wurde Kreativität bei uns zuhause als schöner Luxus angesehen, der nirgendwo hinführt und wirtschaftlich eine unsichere Sache ist. Wir kannten schlicht niemanden, der wusste, ob und wie man davon leben kann. Unerschütterlich hielt ich an meinem Wunsch fest.

Kann man davon leben?
Mein Glück begann, als ich mich nach dem Abitur an eine Kunsthochschule rettete und Industriedesign studierte. Dort traf ich auf ein Umfeld, dass meinem kreativen Geist entsprach. Und ich hatte tolle Lehrer: Professoren, die schon 1997 so mutig waren das Studium auf ein frühes Design Thinking umzustellen, und uns darin unterrichteten, Probleme zu erkennen, Lösungen zu gestalten und Visionen zu formen. Kurz, die mir zeigten, wie sich Ideen in Produkte verwandeln lassen. Nur die Frage, ob man von kreativer Arbeit leben kann, ließ sich nach wie vor nicht zuverlässig klären.
„Teachers teach what they need most.“Ein unbekannter Fiesling

Mit den richtigen Werkzeugen wird Kreativität zum Handwerk
Ein Praktikum bei Pearl Creative Industrial Design, damals frisch hervorgegangen aus einem renommierten Büro für Industriedesign, brachte Licht ins Dunkel. Und gab mir wichtige Tools und Ratschläge mit auf den Weg: 1. wenn Du selbständig sein willst lerne Entscheidungen zu treffen und 2. mach’ es nicht ohne vorher in einem großen Unternehmen gewesen zu sein.
Ich habs trotzdem erstmal ohne versucht…
Natürlich ging ich in die Selbständigkeit ohne das zu berücksichtigen und lernte dann schnell, dass ich weder das Vokabular noch das nötige Marktverständnis besaß, um auf Augenhöhe mit Auftraggebern kommunizieren zu können. Schließlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen, was mich meine Mentoren über die Jahre gelehrt hatten:
  • schärfe deinen Verstand und Deinen Weitblick
  • lerne Entscheidungen zu treffen
  • lerne von den Großen wie es richtig geht
…und dann den Finger in die Wunde gelegt.
Also gestand ich mir schmerzvoll ein, dass ich wohl aus Ideen Produkte machen konnte, aber einfach nicht genügend darauf gepolt war damit wirtschaftliche Relevanz zu erzeugen. Demütig begann ich, es richtig zu machen:
Ich ging das relevante Wirtschaftswissen zusammentragen indem ich MA Brand & Creative Communication Management studierte. Ich lernte Entscheidungen zu treffen und durfte in den darauffolgenden Jahren in der Innovationswerkstatt der Daimler AG, „von den Großen“ lernen wie es richtig geht.
Diese Kurskorrektur führte mich zur Meisterschaft
Mir diese Schwäche einzugestehen UND sie auszubügeln, hat mir einen großen Schatz an Erfahrung, Methoden, Prozessen, Formaten und Tools gebracht. Mittlerweile helfe ich anderen, mit ihren Ideen wirtschaftliche Relevanz zu erzeugen - und kann auch meinen eigenen Ideen endlich Orientierung und eine Richtung geben. Heute weiß ich, dass die Meisterschaft darin besteht, kreativ und strategisch vorzugehen. Und dass das effizienteste Werkzeug, dass ich kenne um ein komplexes Problem zu lösen, ein Workshop in der passenden Sprungweite ist.
P.S.: Und nach 40 Jahren Testphase kann ich Dir außerdem sagen, dass die Ideen die man hat, wenn man gut drauf ist, sich als die nützlicheren erweisen.

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